In Katalogen bestellen – Shopping-Lust oder Shopping-Frust?

Wer kennt das nicht, der Briefkasten quillt über, aber nicht vor Post von Freunden, sondern vor Katalogen von den verschiedensten Warenhäuser. Zugegeben, dass Durchblättern dieser Kataloge macht Spaß und man entdeckt immer wieder die schönsten, und teilweise auch kuriosensten Dinge, die man für Geld käuflich erwerben kann. Aber wie sagt eine gute Freundin immer: „Frage Dich immer zuerst, ob Du das auch wirklich brauchst!“ Nur manchmal ist es eben keine Frage von „wirklich brauchen“, sondern einfach von Haben-wollen. Shoppen macht eben Spaß. Egal ob im Online-Katalog oder in einem klassischen Katalog aus Papier. Deshalb hat auch nahezu jeder Warenhaus-Katalog einen Web-Katalog. Denn das Shoppen verlagert sich mehr und mehr in den Online-Bereich. Von Vorteil ist dabei, dass der Aufbau im Internet sich meistens an dem klassischen Katalog-Bild ein Beispiel nimmt. Das besonders für die ältere Generation praktisch, die auf Ihre alten Tage noch das Internet kennen und schätzen lernen. Und je logischer ein Katalog aufgebaut, desto shopping-freudiger ist man für gewöhnlich. Denn wenn es dem Katalog-Kunden leicht gemacht wird, tendiert man auch eher dazu den gesamten Shop zu durchstöbern, obwohl man vielleicht nur eine Hose oder ein paar Schuhe gesucht hat.

Ein anderer Aspekt der mannigfaltigen Katalog-Welt besteht in spezialisierten Themen-Katalogen, für bestimmte Käuferschichten. So gibt es nicht nur Kataloge für Frauen- oder Männermode, sondern auch Kataloge nur für Schuhe, Taschen oder Kinderbekleidung. Einerseits ist diese Vielfalt auch gut. Denn so hat man ein größeres Warenangebot, aus dem man auswählen kann. Und man will ja meist nur das beste. Gleichzeitig ist diese Katalog-Vielfalt auch ein Nachteil, da man schnell den Überblick verlieren kann, wo man was, wann bestellt hat. Und im Netz ist diese Gefahr noch größer, denn im WWW stolpert man schneller massenhaft Shops, die alle möglichen und unmöglichen Güter, die man unbedingt benötigt. Und da kann es schnell passieren, dass man sich eben in dieser Menge an Katalogen verzettelt. Deshalb ist es auch beim Katalog-Shoppen wichtig immer zu wissen was man will und wie viel Geld man dafür zur Verfügung hat. Denn gerade der Kauf in Onlinekatalogen verleitet zu Spontan-Käufen. Klar, man kann die Sachen zu einem späteren Zeitpunkt umtauschen, aber will man das dann noch? Wenn die Sachen erst mal da sind und passen ist eh bei vielen zu spät. Und man behält die gesamte Bestellung bei, obwohl man doch nur eine Hose wollte.

Zugegeben, Katalog-Einkäufen haben auch immer etwas mit Disziplin zu tun. Trotzdem denke ich, das Web-Kataloge sich mehr und mehr durchsetzen werden. Denn ersten ersparen einem Online-Kataloge unnötige Papierverschwendung und damit auch überfüllte Briefkästen. Zudem ist das Angebot in vielen Webkatalogen einfach größer und man kann schneller Preise vergleichen. Kein Wunder, dass mehr und mehr Online-Shops sich im Preis unterbieten. Und mit ein paar Klicks sind die Sachen auch schon bestellt, so dass es auch Web-Neulinge kaum falsch machen können. Web-Kataloge versus Kataloge aus Papier? Ganz klarer Sieger ist der Webkatalog. Trotz der Gefahr des Verzettelns bietet er die meisten Vorteile, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Wer noch unschlüssig ist, sollte sich einfach bei Freunden umhören, was diese für Kauf-Erfahrungen gemacht haben. Generell jedoch gibt es für Web-Kataloge auch immer einen Kundenservice, ebenso wie man herkömmlichen Katalogen. Das bedeutet, es kann ein guter oder ein schlechter Service sein. Doch darüber kann man sich vorab kundig machen. Fazit: Welche Art von Katalog man auch benutzt, man bekommt, mit ein wenig vergleichen, zu den Sachen, die man möchte. In jedem Fall dienen, besonders Webkataloge, ein Stück weit auch immer als Inspirationsquelle.


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